len belegen. So zerstörte ein Brand wäh-rend der Osterfeiertage die Druckluftsta-tion eines Stahl erzeugenden Großunter-nehmens. Bereits am Ostermontag wurde eine Mietstation installiert; die Produktion konnte nahezu ohne Stillstand weiter-laufen. Für solche Zwecke werden unter anderem anschlussfertige Kompressoran-lagen vorgehalten, die in einem Container untergebracht sind und komplett mit Aufbereitungsanlagen und Öl-Wasser-Tenner ausgestattet sind (Bild 2).

Energie- und Wartungskosten bestinunen Amortisationszeit

Auch bei der Anschaffung von Neuanla-gen und der Planung von Druckluftsta-tionen bietet das Unternehmen seine herstellerunabhängige Beratung an. Dabei hat man die Erfahrung gemacht, dass die Betreiber die Folgekosten einer Druck-luftstation oft nicht ausreichend berück-sichtigen. Am Anfang der Planung steht deshalb häufig ein Systemvergleich, der die Energie- und Wartungskosten mehrerer Anlagen gleicher Leistung gegenüberstellt. Ein Beispiel: Benötigt wird eine 250-kW-Maschine für einen Volumenstrom von rund 2300 ³/h bei einem Druck von 5 bar. Ein zweistufiger Schraubenkompressor ist in der Anschaffung zwar rund 30000 € teurer als ein vergleichbarer einstufiger Ro-tationskompressor; diese

 

Mehrkosten haben sich aber aufgrund niedrigerer laufender Kosten innerhalb von zwei Jahren amortisiert. Der Mehr-preis gegenüber einem einstufigen Schraubenkompressor würde sich in etwa vier Jahren amortisieren. Weitere ener-giesparende Maßnahmen, z.B. eine Wär-merückgewinnung,tragen zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit von Druckluftsta-tionen bei. Auch bei deren Auslegung ist das Unternehmen behilflich.

Schrauben oder Kolben?
Bei der Auswahl der Kompressorbauform berät die PZT den Anwender als unab-hängiges Unternehmen, das Kompres-soren verschiedener Hersteller liefert. Läuft die Anlage nicht regelmäßig und jeweils nur kurzzeitig, ist nach Erfah-rungen von Peter H. Bischoflberger der Einsatz eines Kolbenkompressors sinn-voll, weil der Schraubenkompressor bau-artbedingt möglichst schnell seine Betriebstemperatur erreichen und lange laufen soll. Zwei Dinge müssen dabei al-lerdings in Betracht gezogen werden: Die Wartungskosten bei Kolbenkompressoren sind höher als bei Schraubenkom-pressoren; der spezifische Wirkungsgrad eines doppelt wirkenden Kolbenkomp-ressors hingegen ist besser als der eines Schraubenkompressors. Hier muss im Einzelfall abgewogen und berechnet wer-den, welcher Typ wirtschaftlicher arbeitet.

 

   Ebenso sollte die Frage „Direkt- oder Riemenantrieb?" nach den Einsatzkri-terien entschieden werden. Beim Drei-schichtbetrieb lassen sich die Vorteile des wartungsarmen Direktantriebs am besten nutzen: Das Getriebe ist auf etwa 100000 Betriebsstunden ausgelegt, während der Keilriemen häufig nach 3000 bis 6000 Stunden gewechselt werden muss und auch die Riemenscheiben einem gewissen Verschleiß unterliegen.

System- und herstellerunabhängig
Kriterien wie diese nennen die PZT-Mit-arbeiter im Beratungsgespräch, wenn es um Neuanlagen geht, und legen die Kompressorstation entsprechend aus. Peter H. Bischoffberger: „Dabei können wir - und letztlich unsere Kunden - die Vorteile eines system- und hersteller-unabhängigen Anbieters nutzen, weil wir nicht von vornherein auf bestimmte Kompressortypen festgelegt sind." Auf-grund der Wartung und Instandhaltung der Anlagen hat man schließlich auch ein großes Praxiswissen gesammelt, das in die Beratung und die Anlagenplanung ein-fließt. Interessierte Leser erhalten weitere Informationen über das Dienstleistungs und -Produktangebot des Unternehmens, wenn sie die folgende Kennziffer in ihre Leserdienstkarte eintragen.



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